Ägyptische Mau
Wissenswertes über die Ägyptische Mau
Die Ägyptische Mau gleicht den in historischen Wandmalereien in Ägypten dargestellten Katzen. Körper und Gesicht haben eine gemäßigte Form, das Fell besitzt ein Tupfenmuster. Die ursprüngliche Farbe ist bräunlich.
Obwohl frühe Abbildungen die Katze mit wild dreinblickenden Augen zeigen, hat die Mau große, mandelförmige Augen mit einem besorgten Ausdruck. Mit etwa eine Höchsgeschwindigkeit von 50 km/h ist sie die schnellste unter den Hauskatzen.
Herkunft
Der Ursprung der Katze liegt in Ägypten die Exilrussin Nathalie Troubetskoj war von der Tupfenzeichnung einer Strassenkatze in Kairo so begeistert, dass Sie die Katze kurzerhand mit nach Italien nahm. Dort Angekommen ließ Sie die Katze sich mit einem Kater paaren. 1956 ging sie nach Amerika und ließ die Katze eintragen. Seit 1977 ist Sie in den USA eine anerkannte Rasse, in Europa ist die Rasse nahezu unbekannt.
Geschichte
Zu Beginn war die Egyptian Mau im alten Ägypten eine Art Arbeitskatze. Sie tötete Ratten, Mäuse und Schlangen und schützte so die Kornkammern der Menschen, deren Überleben von diesen Getreidevorräten abhing. Der Pharao selbst wußte um die Nützlichkeit der Mau und wollte alle Katzen für seine eigenen Kornspeicher besitzen, da die Nager zu einer wahren Plage geworden waren. Aber das Volk der Ägypter schätzte die Katzen bald auch als Mitglieder des Hauses und der Familie, sie gaben ihr besonders gutes Futter und maßen ihr einen hohen Stellenwert bei. Zum Beweis ihrer Trauer rasierten sich alle Familienmitglieder beim Tod einer ihrer Maus die Augenbrauen ab, ließen sie von einem Priester am heiligen Ort einbalsamieren und bestatteten sie meistens in einem Sarkophag auf dem Katzen-Friedhof Bubastis. Dieser war der Ort der Göttin Bastet -sie wird oft in Frauengestalt mit einem Katzenkopf dargestellt-, die die Sonne und die Fruchtbarkeit verkörperte. Aus diesem Grund war es dem Pharao nicht möglich, alle Katzen, die den Menschen zu treuen Freunden geworden waren, zu sich zu nehmen weshalb er alle Maus zu Halbgöttern erhob. Nun gehörten ihm alle Katzen, denn nur einer Gottheit war es möglich, Halbgötter zu besitzen deshalb wird die Mau auch gerne "Pharaonenkatze" genannt.
Aussehen
Zu Beginn war die Egyptian Mau im alten Ägypten eine Art Arbeitskatze. Sie tötete Ratten, Mäuse und Schlangen und schützte so die Kornkammern der Menschen, deren Überleben von diesen Getreidevorräten abhing. Der Pharao selbst wußte um die Nützlichkeit der Mau und wollte alle Katzen für seine eigenen Kornspeicher besitzen, da die Nager zu einer wahren Plage geworden waren. Aber das Volk der Ägypter schätzte die Katzen bald auch als Mitglieder des Hauses und der Familie, sie gaben ihr besonders gutes Futter und maßen ihr einen hohen Stellenwert bei. Zum Beweis ihrer Trauer rasierten sich alle Familienmitglieder beim Tod einer ihrer Maus die Augenbrauen ab, ließen sie von einem Priester am heiligen Ort einbalsamieren und bestatteten sie meistens in einem Sarkophag auf dem Katzen-Friedhof Bubastis. Dieser war der Ort der Göttin Bastet -sie wird oft in Frauengestalt mit einem Katzenkopf dargestellt-, die die Sonne und die Fruchtbarkeit verkörperte. Aus diesem Grund war es dem Pharao nicht möglich, alle Katzen, die den Menschen zu treuen Freunden geworden waren, zu sich zu nehmen weshalb er alle Maus zu Halbgöttern erhob. Nun gehörten ihm alle Katzen, denn nur einer Gottheit war es möglich, Halbgötter zu besitzen deshalb wird die Mau auch gerne "Pharaonenkatze" genannt.
Charakter
Die Ägyptische Mau ist eine liebevolle, intelligente und verspielte Katzenrasse. Sie will voll in die Familie mit integriert werden und erwartet viel aufmerksamkeit. Hat mann das Vertrauen der Katze gewonnen kann man Ihr angeblich sogar Kunsstückchen beibringen. Die Ägyptische Mau gehört zu den ganz wenigen Rassen, welche gerne an der Leine spazieren geht.
Rassestandard der Fédération Internationale Féline
| Kopf | Keilförmig, mit leicht gerundeten Konturen, ohne platte Fläche.Stirn mit leichter Rundung. Leichte Einbuchtung zwischen Nase und Stirn bzw. versetzte Linien beider. Die Wangen sind nicht voll, außer bei ausgewachsenen Katern. Mäulchen weder kurz noch spitz. Nase ebenso breit wie lang. |
| Ohren | Mittelgroß bis groß, schön weit auseinander stehend, am Ansatz breit, wachsam aufgerichtet, mäßig spitz. An der Ohrinnenseite kurze, anliegende Behaarung. Luchspinsel werden positiv bewertet. |
| Augen | Groß, mandelförmig, weder rund noch von orientalischem Typus, leicht schräg gestellt. Farbe hellgrün,johannisbeergrün bis fischgrün (1). Bernsteinfarbene Augen sind bei jungen erwachsenen Katzen bis zu einem Alter von 18 Monaten zulässig. |
| Hals | Sehr muskulös und geschwungen. |
| Schwanz | Von mittlerer Länge, am Ansatz dick, zum Ende hin sich leicht verjüngend. |
| Körper | Von mittlerer Länge, zwischen Foreign und Cobby. Hohe, kantige Schultern. Knochenbau entsprechend. Gut entwickelte Muskulatur. |
| Fell | Kurz, fein und seidig, gut am Körper anliegend. Mindestens zwei Ticking-Streifen auf dem Unterfell. Von Natur aus Tabby gefleckt. Dunkle, runde Flecken in gleichmäßiger Verteilung über Rumpf und Bauch. Streifen an den Extremitäten: „M" oder Skarabäus auf der Stirn, Mascara-Linien auf den Wangen, Ringe um den Schwanz, Collier und nicht ganz geschlossene Ringe um Brust und Beine. Variäteten: 1.) Silver: Tupfer schwarz, Unterfell blass silberfarben; Nase ziegelrot; Ballenpolster schwarz. 2.) Bronze: Tupfer von sehr dunklem Braun; Unterfell hellbraun; Nase ziegelrot. 3.) Rauchfarben (Smoke oder Black Smoke) Tupfer pechschwarz; Unterfell rauchfarben; Nase und Ballenpolster schwarz. |
| Abzeichen |
