Australian Shepherd

Australien Terrier

Australian Silky Terrier

Wissenswertes über den Australian Silky Terrier

Der Australian Silky Terrier ist eine von der FCI (Nr 236, Gr. 3, Sek. 4) anerkannte australische Hunderasse
Herkunft und Geschichtliches
Dieser Hund wurde um 1870 von Australien nach England gebracht und dort mit einem Dandie Dinmont Terrier verpaart. Der Hund wurde wieder nach Australien gebracht und dort mit einem Yorkshire-Terrier gekreutzt. Der Australian Silky Terrier wurde erst 1959 als eine eigene Hunderasse anerkannt. Dieser Terrier gilt wie alle anderen nicht als Schoßhund

Beschreibung
Ein kompakter, mäßig niedrigstehender kleiner Hund von mittlerer Größe (bis 26 cm bei 5,4 kg) und Länge mit fein strukturiertem Gebäude. Der Körper sollte mäßig lang sein im Verhältnis zur Widerristhöhe des Hundes. Das Fell eines Australian Silky Terrier sollte glatt anliegend, fein, glänzend und von seidiger Textur sein; bei den Farben wird als blau und loh (blue and tan) oder graublau und loh angestrebt; je intensiver die Farbe ist, desto besser. Die Ohren des Hundes sollten klein, v-förmig und hoch auf dem Schädel angesetzt sein. Sie werden aufrecht getragen und sind frei von jeglichem langen Haar. Die Welpen werden immer schwarz geboren. Der Silky ist sehr gut für Allergiker geeignet, da er keine Unterwolle hat und somit nicht haart.

FCI-Standard Nr. 236

Patronat   Australien 
Klassifikation FCI   * Gruppe 3: Terrier
* Sektion 4: Zwerg-Terrier 
Rassenamen laut FCI   Australien Silky Terrier 
Andere Namen   Sydney Silky, Australian Silky 
Widerristhöhe   bis 26 cm 
Gewicht   3,4 bis 5,4 Kg 

Rassebeschreibung durch den FCI

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDS: 19.04.2005.

VERWENDUNG: Terrier.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Ein kompakter, mäßig niedrigstehender Hund von mittlerer Länge mit fein strukturiertem Gebäude, doch mit genügend Substanz, um die Fähigkeit, im Haus unerwünschte Nager jagen und töten zu können, erkennen zu lassen.
Das gescheitelte, glatte, seidige Haar vermittelt ein gepflegtes Erscheinungsbild.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN):
Er sollte die charakteristischen Merkmale eines Terriers zeigen und eifrige Wachsamkeit, Lebhaftigkeit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit verkörpern.

KOPF : Mäßig lang, wobei die Entfernung zwischen der Nasenspitze und dem Stirnabsatz etwas kürzer ist als diejenige vom Stirnabsatz zum Hinterhauptbein. Der Kopf muß, wie es für einen Terrier charakteristisch ist, kräftig sein; er ist mäßig breit zwischen den Ohren.
OBERKOPF:
Schädel: Flach, ohne zwischen den Augen ausgefüllt zu sein, bedeckt von einem feinen seidigen Haarschopf, der nicht über die Augen fallen darf (lang herabfallendes Haar am Vorgesicht oder an den Wangen ist sehr zu bemängeln).

GESICHTSSCHÄDEL:
Nase: Schwarz.
Lefzen: Straff anliegend und glatt.
Kiefer/Zähne: Kiefer kräftig; Zähne gleichmäßig angeordnet und keinesfalls beengt stehend; die obere Schneidezahnreihe greift ohne Zwischenraum über die untere (Scherengebiß).
Augen: Die Augen sollen klein, oval, niemals rund oder vorstehend sein, so dunkel wie möglich und einen durchdringenden, intelligenten Ausdruck zeigen.
Ohren: Die Ohren sollten klein, v-förmig und hoch auf dem Schädel angesetzt sein; das Ohrleder ist von feiner Struktur. Sie werden aufrecht getragen und sind frei von jeglichem langen Haar.

HALS : Mittellang, elegant; leicht gebogene Nackenlinie mit harmonischem Übergang zur Schulterpartie; er ist reich bedeckt von langem, seidigem Haar.

KÖRPER : Der Körper sollte mässig lang sein im Verhältnis zur Widerristhöhe des Hundes.
Rückenlinie: Im Stand und in der Bewegung stets eben. Eine eingesenkte oder gewölbte Rückenlinie ist ein schwerer Fehler.
Lende: Kräftig.
Brustkorb: Mässig tief und mässig breit.
Rippen: Gut gewölbt, bis zu den kräftigen Lenden reichend.

RUTE: Vorzugsweise kupiert, hoch angesetzt und wird aufrecht, jedoch nicht übermäßig lustig getragen.
Sie sollte frei von jeglicher Befederung sein.
Wenn unkupiert, sollen die ersten drei Wirbel gerade oder in leichtem Bogen aufrecht getragen werden, aber nicht über den Rücken gezogen sein. Darf nicht geringelt sein. In ihrer Länge zur Ausgewogenheit der Gesamterscheinung beitragend. Ebenso wie die kupierte Rute soll auch die unkupierte frei von Befederung sein.

GLIEDMASSEN
VORDERHAND: Die Vorderläufe haben zierliche, runde Knochen, sind gerade und stehen gut unter dem Körper, ohne irgendwelche Schwäche im Vordermittelfuß zu zeigen.
Schulterblätter : Von feiner Struktur, gut zurückliegend; zusammen mit den in gutem Winkel gelagerten Oberarmen dicht an den Rippen anliegend.
Ellenbogen: Weder einwärts noch nach außen gedreht.

HINTERHAND :
Oberschenkel: Müssen gut entwickelt sein; Kniegelenke: gewinkelt.
Sprunggelenke: Gut gewinkelt. Von hinten gesehen sollten die Sprunggelenke niedrig über dem Boden und parallel zueinander stehen.

PFOTEN: Kleine, gut gepolsterte Katzenpfoten mit eng zusammengefügten Zehen. Die Krallen müssen schwarz oder sehr dunkel sein.

GANGWERK: Die Bewegung sollte frei und geradlinig sein ohne Lockerheit in den Schultern oder den Ellenbogen; Pfoten oder Vordermittelfuß sollten weder einwärts noch nach außen gedreht werden.
Die Hinterhand sollte große Schubkraft zeigen, wobei Knie- und Sprunggelenke äußerst flexibel sind.
Von hinten gesehen sollte die Bewegung weder zu eng noch zu breit sein.

HAARKLEID
HAAR: Das Haar muß glatt anliegend, fein, glänzend und von seidiger Textur sein.
Das Haar darf nicht so lang sein, daß die Bewegung des Hundes beeinträchtigt und die Sicht unter dem Körper hindurch ganz verdeckt ist.
Die Vorder- und die Hinterpfoten sollen frei von langem Haar sein.

FARBE: Jede Schattierung von Blau und Loh ist annehmbar, je intensiver und klarer abgegrenzt die Farben sind, desto besser. Silber und Weiß sind nicht zulässig.
Das Blau an der Rute muß sehr dunkel sein. Ein silberblauer oder rehbrauner Schopf ist erwünscht.
Blau und Loh zeigen folgende Verteilung: Loh um den Ansatz der Ohren, am Vorgesicht und an den Wangen; Blau vom Hinterkopf bis zur Rutenspitze, an den Vorderläufen hinunter bis fast zum Vorderfußwurzelgelenk und an den Hinterläufen bis zum Sprunggelenk.
Das Loh verläuft in einer Linie über die Kniegelenke abwärts und dehnt sich von den Knien und den Sprunggelenken bis zu den Zehen aus, ebenso rund um den After.
Das Blau am Körper muß frei von Loh oder bronzefarbenem Anflug sein. Die lohfarbenen Abzeichen dürfen keine unsauberen rußigen Schattierungen aufweisen.
Schwarze Färbung ist bei Welpen erlaubt; die Umfärbung zu Blau muß jedoch bis zum Alter von 18 Monaten erfolgt sein.

GRÖSSE:
Widerristhöhe bei Rüden: 23 bis 26 cm (9 bis 10 inches), bei Hündinnen kann sie etwas geringer sein.
Gewicht: In passendem Verhältnis zur Widerristhöhe.

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.