Australian Shepherd
Wissenswertes über den Australian Shepherd
Der Australian Shepherd ist eine von der FCI (Nr 342, Gr. 1, Sek. 1) anerkannte Hunderasse aus den USA.
Herkunft und Geschichtliches
Der züchterische Ursprung liegt in Nord-Amerika, da sich dort Exemplare vieler verschiedener europäischer Hütehund-Rassen der Einwanderer, insbesondere die Hunde baskischer Schäfer mit anderen europäischen und australischen Hunden kreuzten. Gleichzeitig wurden von Europa aus Merino-Schafe erst nach Australien exportiert und später in Amerika eingeführt, die dort den Namen „Australian Sheep“ erhielten. Nach den Schafen, die sie hüteten, wurden die „little blue dogs“ benannt und bekamen ihren irreführenden Namen „Australian Shepherd“.
Der Mythos, dass diese Hunde oder der Australian Kelpie „Dingo“-Mischlinge sind, ist falsch. Selbst ein Hund mit extrem geringem Anteil von „Dingo“-Blut in den Adern wäre bei weitem zu wild für die Hüte-Arbeit. So erklärte auch der Ausschuss für Gebrauchskelpies nach zwei überwachten Zuchtversuchen, die beide mit einem totalem Misserfolg endeten, dass der „Australische Wildhund“ oder „Dingo“ keinesfalls an der Herauszüchtung des Australian Kelpie beteiligt war.
Ein Zuchtbuch für den Australian Shepherd wurde erst Anfang der 1970er Jahre von der 1966 gegründeten International Australian Shepherd Association (IASA) eröffnet. 1971 wurde von dem 1957 in Arizona gegründeten Australian Shepherd Club of America (ASCA) die offizielle Registrierung der Hunde übernommen. Die ASCA ist der Stammclub der Rasse und seit dem Zusammenschluss mit der IASA 1980 zum größten Einzelrasseclub Nordamerikas geworden. Der Rassestandart des ASCA trat 1977 in Kraft. Seit den frühen 1990er Jahren führt der American Kennel Club (AKC) ebenfalls ein Zuchtbuch für Australian Shepherds und hat auch einen eigenen Rassestandard entwickelt, der im Januar 1993 in Kraft trat. Erst seit 1996 ist der Australian Shepherd eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Rasse, wird aber noch als „vorläufig angenommene Rasse“ geführt. In Europa findet man Australian Shepherds erst seit den 1970er Jahren, seitdem aber immer öfter, so dass Kenner der Rasse und verantwortungsvolle Züchter mittlerweile die Überzüchtung „ihrer“ Rasse befürchten müssen.
Beschreibung
Er besitzt einen ausgeglichenen Körperbau von mittlerer Größe und Knochenstärke. Die Rüden sollten laut FCI-Standard von 50,8 bis 58,5 cm und die Hündinnen zwischen 45,7 und 53,4 cm groß sein. Sein Fell ist halblang, wetterbeständig und besitzt eine dichte Unterwolle, wobei die Haare starr und leicht gewellt sind. Das Haar ist kurz und glatt am Kopf, an der Außenseite der Ohren, der Vorderseite der vorderen Läufe und unterhalb der Sprunggelenke. Die Fellfärbungen sind kräftig, rein und satt.
Es wird unterschieden zwischen folgenden Grundfarben:
* black (schwarz)
* red (rot)
* blue-merle (marmoriertes Schwarz mit grauer Grundfarbe)
* red-merle (marmoriertes Rot/Braun mit hellroter/beiger Grundfarbe)
Jede dieser Grundfarben kann für sich alleine stehen oder mit weißen und/oder kupferfarbenen Abzeichen kombiniert werden. Somit ergeben sich 16 mögliche Farbvarianten - 4 Grundfarben mal 4 möglichen Abzeichenkombinationen (ohne/weiß/kupfer/kupfer und weiß).
* solid black
* solid red
* blue-merle
* red-merle
* black-bi (white)
* black-bi (copper)
* red-bi (white)
* red-bi (copper)
* blue-merle (white)
* blue-merle (copper)
* red-merle (white)
* red-merle (copper)
* black-tri
* red-tri
* blue-merle white/copper
* red-merle white/copper
Bei allen Farben sind die Bereiche um die Augen und Ohren überwiegend von anderen Farben als weiß beherrscht. Charakteristisch ist auch seine kupierte Rute. In Ländern wie Deutschland ist das Kupieren bei Tieren verboten, es gibt in der Rasse aber auch angeborene Stummelruten (NBT = Naturalbobtail). Der Standard der FCI schreibt offiziell eine Stummelrute von maximal 10 cm oder 4 inch vor, in Deutschland werden aber auch lange Ruten toleriert. Die Augen dieses Hundes sind mandelförmig und von mittlerer Größe. Farben sind Blau, Braun, Bernsteinfarben (Amber) oder jede andere Variation oder Kombination dieser Farben, einschließlich Flecken und Marmorierung. Die Kippohren sind dreieckig und an der Spitze leicht abgerundet.
Wesen
Da diese Rasse für die harte Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören diese Hunde nur in die Hände von aktiven sportlichen Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten können. Eine reine körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen, Fahrradfahren reichen da nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern. Damit es den Hunden nicht langweilig wird, sind anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport genau das Richtige, z.B. Agility oder Obedience. So schneiden diese Hunde auch gut bei Gehorsams- oder Geschicklichkeitsübungen ab. Durch ihre Wachsamkeit und den gut entwickelten Schutzinstinkt bilden Behörden und Rettungsdienste sie zum Verfolgen von Fährten und zum Aufspüren von Drogen aus. Jedoch ist der Australian Shepherd kein klassischer "Wachhund" oder gar "Schutzhund", da diese Ausbildungen oft gegen das freundliche und friedliche Wesen der meisten Australian Shepherds arbeiten. So sind viele Rasse-Kenner davon überzeugt, dass Australian Shepherds mit "Schutzhund"- Ausbildung eine "tickende Zeitbombe" darstellen können, die Situationen mitunter völlig falsch einschätzen, und das Erlernte auch in eigentlich unkritischen oder atypischen Situationen anwenden.
Rassespezifische Erkrankungen
Wie bei Collies tritt beim Australian Shepherd der MDR1-Defekt auf, der eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft. Jedoch sind beim Aussie nur 6,9% der untersuchten Hunde reinerbig auf diesen Defekt und auch diese Hunde können ihr Leben lang ohne Beeinträchtigungen leben.
Weitaus häufiger verbreitet sind Epilespie, Katarakt, Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie (HD/ED), Autoimmunkrankheiten, Gebissfehler, Allergien, Schilddrüsen- und Herzprobleme (Quelle: http://www.ashgi.org/articles/health_surveys_dirty_doz.htm). Diese Krankheiten nahmen in den letzten Jahren vermehrt zu, was sicherlich auch an dem Boom in der Zucht und damit teilweise wilden Vermehrung dieser Rasse lag.
Für einen Züchter gibt es diverse Möglichkeiten, sich zu informieren. Einige Listen von erkrankten Hunden sind im Internet frei zugänglich (OFA, Cerf), andere Listen wie Epilepsie, Veröffentlichungen der Rasseclubs ASCD und CASD etc. bekommt man als Mitglied. Des weiteren kann man das Pedigree bei der amerikanischen Genetikerin C.A. Sharp auf Risiken auswerten lassen und ist so in der Lage, von Krankheiten weg zu züchten.
Gefragt sind hier vor allem die Interessenten, die den "Markt" in der Zucht durch ihren Kauf regulieren. Wert sollte vor allem auf komplett untersuchte Elterntiere (HD/ED/Augen, zusätzlich OCD, MDR1, Schilddrüse, Herzultraschall) gelegt werden sowie auf die Welpen-Augenuntersuchung beim Spezialisten (DOK) bis zur 7. Woche.
Bei Merle x Merle-Verpaarungen (in Deutschland laut TSchG verboten) kann es zu schweren Defekten wie Blindheit oder Taubheit kommen.
FCI-Standard Nr. 342 (21. Mai 2007)
| Patronat | USA |
| Klassifikation FCI | Gruppe : Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde), Sektion 1: Schäferhunde |
| Rassenamen laut FCI | Australian Sepherd |
| Andere Namen | Australischer Schäferhund |
| Widerristhöhe | um die 45 bis 58 cm |
| Gewicht | bis 28 Kg |
Rassebeschreibung durch den FCI
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 21.05.2007.
VERWENDUNG: Hüte- und Wachhund.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Obschon es zahlreiche Theorien über den Ursprung des Australischen Schäferhundes gibt, wissen wir heute, dass diese Rasse sich ausschließlich in den USA entwickelt hat. Er hat den Namen Australischer Schäferhund erhalten, weil angenommen wird, dass um 1800 baskische Schafhirten bei ihrer Einwanderung von Australien nach Amerika diese Hunde mitbrachten.
Die Beliebtheit des Australischen Schäferhundes nahm nach dem zweiten Weltkrieg parallel zur schnellen Entwicklung der Western-Reiterei zu, welche durch Rodeos, Pferderennen, Kino- und Televisionsberichte allgemein bekannt und volkstümlich wurde. Seine vielfachen Begabungen und die Leichtigkeit, ihn auszubilden machten ihn zu einem nützlichen Zubehör für Ranches und Farmen in Amerika. Die Farmer in den USA sorgten für die Weiterentwicklung der Rasse und die Erhaltung seiner vorteilbringenden Eigenschaften, seiner scharfen Intelligenz, seines ausgesprochenen Herdentriebes sowie seines attraktiven Erscheinungsbildes, welches schon ursprünglich die Bewunderung aller auf sich gezogen hatte.
Obschon jeder einzelne Hund ein Unikum in Farbe und Zeichnung darstellt, zeigen alle Australischen Schäferhunde eine unübertreffbare Anhänglichkeit gegenüber ihrem Meister und seiner Familie. Seine zahlreichen guten Eigenschaften haben seine stetige Beliebtheit aufrechterhalten.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Der Australische Schäferhund ist gut proportioniert, etwas länger als hoch und von mittlerer Größe und Knochenstärke. Die Farben seines Haarkleides haben eine große individuelle Variationsbreite. Er ist aufmerksam und lebhaft, geschmeidig und beweglich, kräftig und gut bemuskelt, jedoch ohne jede Schwere. Sein Haar ist mittellang und mäßig grob. Er hat entweder eine kupierte oder eine natürliche Stummelrute.
WICHTIGE MASSVERHÄLTNISSE: Die Länge des Rumpfes (von der Brustbeinspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) ist etwas größer als die Widerristhöhe. Der Australische Schäferhund ist somit etwas länger als hoch.
Körperbau: Robust, Knochenstärke mäßig. Der Körperbau des Rüden ist geschlechtstypisch kräftig, ohne jedoch derb zu wirken. Die Hündin ist sehr weiblich in ihrem Aussehen, jedoch ohne jegliche Schwäche in ihrem Knochenbau.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Der Australische Schäferhund ist ein intelligenter Arbeitshund mit ausgesprochenem Hüte- und Bewachungsinstinkt. Er ist ein pflichtgetreuer Gefährte und fähig, mit Ausdauer den ganzen Tag zu arbeiten.
Er ist charakterlich ausgeglichen und gutmütig, selten streitsüchtig. Beim ersten Kontakt mag er etwas reserviert sein.
Jede Spur von Scheue, Ängstlichkeit oder Aggressivität muss streng bestraft werden.
KOPF: Mit sauberen Umrisslinien, kräftig und trocken steht der Kopf in einem guten Größenverhältnis zum Körper.
OBERKOPF:
Schädel: Das Schädeldach ist flach bis leicht gewölbt. Der Hinterhauptstachel kann etwas sichtbar sein. Die Schädellänge entspricht der Schädelbreite.
Stop: Der Stop ist mäßig ausgeprägt.
GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Bei Bluemerle und bei Hunden mit schwarzem Haarkleid sind der Naschwamm und die Lippen schwarz pigmentiert, bei Redmerle und Hunden mit rotem Haarkleid leberfarben (braun). Bei den Merlehunden sind kleine rosarote Flecken zulässig. Diese sollten jedoch bei Hunden, die älter als einjährig sind, nicht mehr als 25% der Fläche des Nasenschwammes einnehmen; sonst ist es ein schwerer Fehler.
Fang: Er ist gleich lang oder etwas kürzer als der Schädel. Von der Seite gesehen verlaufen die Begrenzungslinien von Schädel und Fang parallel. Der Stop ist mäßig ausgebildet, aber deutlich umrissen. Der Fang verjüngt sich nur wenig vom Ansatz bis zum Nasenschwamm und ist am Ende abgerundet.
Kiefer / Zähne: Komplettes Scherengebiss mit kräftigen weißen Zähnen; Zangengebiss wird toleriert.
Augen: Sie sind braun, blau, bernsteinfarben oder ihre Farbe ist eine Kombination oder Variation dieser Farben, auch gefleckt oder marmoriert. Mandelförmig, weder vorstehend noch eingesunken. Die Bluemerle und die Hunde mit schwarzem Haarkleid weisen eine schwarze Augenumrandung auf; die Redmerle und die Hunde mit rotem Haarkleid zeigen eine leberfarbene (braune) Pigmentierung.
Ausdruck: Aufmerksam und intelligent, wachsam und lebhaft. Der Blick ist durchdringend, aber freundlich.
Ohren: Dreieckig, von mäßiger Größe und Dicke, hoch am Kopf angesetzt. Bei voller Aufmerksamkeit kippen die Ohren nach vorne oder nach der Seite wie ein Rosenohr. Stehohren und Hängeohren sind schwere Fehler.
HALS: Kräftig, von mäßiger Länge, Oberlinie leicht gewölbt. Der Hals geht harmonisch in die Schulterpartie über.
KÖRPER:
Obere Profillinie: Der Rücken ist gerade und kräftig, fest und verläuft horizontal von Widerrist bis zu den Hüften.
Kruppe: Mäßig abfallend.
Brust: Nicht breit, dafür aber tief: sie reicht an ihrem tiefsten Punkt bis zur Höhe der Ellenbogen.
Rippen: Lang und gut gewölbt; der Brustkorb ist weder tonnenförmig noch flach.
Untere Profillinie und Bauch: Mäßig aufgezogen.
RUTE: Gerade, naturbelassene Länge oder mit natürlicher Stummelrute. Sofern kupiert (nur in den Ländern die kein Rutenkupierverbot erlassen haben) oder mit natürlicher Stummelrute nicht länger als 10 cm.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND:
Schultern: Schulterblätter lang, flach und gut schräg gelagert; Schulterblattkuppen am Widerrist ziemlich nahe beieinanderliegend.
Oberarm: Sollte ungefähr gleich lang sein wie das Schulterblatt; er steht ungefähr in einem rechten Winkel zum Schulterblatt, mit geraden und senkrecht zu Boden stehenden Vorderläufen.
Läufe: Gerade und kräftig, Knochen stark und eher von ovalem als von rundem Querschnitt.
Vordermittelfuß: Von mittlerer Länge, sehr leicht schräg. Afterkrallen können entfernt werden.
Vorderpfoten: Oval, kompakt, mit eng aneinanderliegenden, gut gewölbten Zehen. Ballen dick und elastisch.
HINTERHAND: Die Breite der Hinterhand ist ungefähr gleich wie die der Vorderhand auf Schulterhöhe. Die Winkelung des Beckens zum Oberschenkel stimmt mit der Winkelung des Schulterblattes zum Oberarm überein und entspricht ungefähr einem rechten Winkel.
Kniegelenk: Ausgeprägt.
Sprunggelenk: Mäßig gewinkelt.
Hintermittelfuss: Kurz, von hinten gesehen senkrecht und parallel gestellt. Afterkrallen müssen entfernt sein.
Hinterpfoten: Oval, kompakt, mit eng aneinanderliegenden, gut gewölbten Zehen. Ballen dick und elastisch.
GANGWERK: Die Gangart des australischen Schäferhundes ist geschmeidig, leicht und frei. Er ist sehr behände mit einem harmonischen, raumgreifenden Bewegungsablauf.
Vorder- und Hinterläufe bewegen sich gerade und parallel zur mittleren Achse des Körpers. Bei zunehmender Geschwindigkeit nähern sich Vorder- und Hinterpfoten der mittleren Schwerpunktslinie des Körpers, während der Rücken fest und gerade bleibt. Der Australische Schäferhund muss flink und fähig sein, augenblicklich einen Richtungswechsel vorzunehmen oder ein andere Gangart einzuschlagen.
HAARKLEID
HAAR: Von mittlerer Textur, gerade bis gewellt, wetterbeständig und von mittlerer Länge. Die Dichte der Unterwolle ändert den klimatischen Bedingungen entsprechend. Das Haar ist kurz und glatt am Kopf, an den Ohren, an der Vorderseite der Vorderläufe und unterhalb der Sprunggelenke. Die Hinterseiten der Vorderläufe und die „Hosen“ sind mäßig befedert. Mähne und Halskrause sind mäßig ausgebildet, bei den Rüden mehr als bei den Hündinnen. Ein atypisch beschaffenes Haarkleid ist eine schwerer Fehler.
FARBE: Bluemerle, schwarz, Redmerle, Rot, alle mit oder ohne weiße Abzeichen und / oder kupferfarbenen „Brand“ Abzeichen; keine Farbe soll vor der anderen vorgezogen werden. Die Haarlinie des weißen Kragens darf nicht weiter als bis zum Widerrist reichen. Weiß ist zulässig am Hals ganzer oder unvollständiger Kragen), an der Brust, an den Läufen, an der Unterseite des Fangs, Blesse am Kopf und weiße Unterseite des Körpers, welche, von einer horizontalen Linie in Ellenbogenhöhe an gemessen, sich bis zu einer Länge von 10 cm (4 inches) ausdehnen darf. Weiß am Kopf soll nicht vorherrschen, und die Augen sollen vollständig von Farbe und Pigment umgeben sein. Es ist charakteristisch, dass bluemerle Hunde mit zunehmendem Alter dunkler werden.
GRÖSSE:
Widerristhöhe: Die bevorzugte Widerristhöhe ist 51-58 cm (20-23 inches) für Rüden und 46-53 cm (18-21 inches) für Hündinnen. Bei der Beurteilung der Größe ist die Qualität des Hundes wichtiger als eine leichte Abweichung von der Idealgröße.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
AUSSCHLIESSENDE FEHLER:
Aggressiv oder ängstlich.
Vor- oder Rückbiss. Kontaktverlust durch kurze zentrale Schneidezähne bei sonst korrektem Gebiss soll nicht als Vorbiss beurteilt werden; durch Unfall abgebrochene oder fehlende Zähne dürfen nicht bestraft werden.
Weisse Flecken am Körper, d.h. zwischen Widerrist und Rute und seitlich zwischen Ellenbogen und Hinterseite der Hinterläufe; dies ist gültig für alle Farben.
